160 Jahre Barmer TV - Eine kleine Vereinsgeschichte

von Wolfgang Killing

Heute schon am Alter erkennbar ist der Barmer TV 1846 Wuppertal ein Symbol für Beständigkeit und Tradition. Zu Zeiten seiner Gründung war das naturgemäß ganz anderes. Mitte des 19. Jahrhunderts waren die Turnvereine umstritten, standen ihre Vordenker doch national-revolutionären Ideen nahe und sahen das Turnen auch als Ertüchtigung im militärischen, wehrhaften Sinne. Kein Wunder, dass die Vereine in den politisch brisanten Zeiten des Vormärz zeitweise von der Obrigkeit verboten waren.

Gründung und Hallenbau

Die erste eigene Turnhalle stand an der Ecke Heckinghauser-Turnstraße. Das Gebäude wurde 1943 beim Angriff auf Barmen vollständig zerstört.

Vor diesem historischen Zusammenhang muss die Gründung des Barmer TV am 1.10.1846 verstanden werden. Angeregt durch die Teilnahme an einem Turnfest im Neanderthal schlossen sich aktive Wuppertaler Turner, zumeist ehemalige Oberschüler, zum neuen Verein zusammen. Der erste Vorsitzende Heinrich Colsmann entstammte einer bekannten Wuppertaler Fabrikantenfamilie. Überhaupt bildeten die Mitglieder eine elitäre Runde, unerwünschte Kandidaten aus dem Handwerker- oder Arbeitermilieu wurden per Abstimmung abgelehnt. Zunächst turnte man in wechselnden Festsälen und traf sich in Gaststätten zu Vereinssitzungen, die nicht selten in feucht-fröhlichem Miteinander mündeten. Schon bald wurde die erste Vereinsfahne geschaffen, um bei Turnfesten standesgemäß auftreten zu können. Auf der einen Seite zeigte die Fahne die Vereinsfarben blau-weiß, auf der anderen den Reichsadler auf schwarz-rot-goldenem Untergrund.

1855 übernahm Julius Greef für lange Jahre bis 1889 den Vorsitz. Angeregt durch den Barmer Oberbürgermeister Wilhelm Bredt plante er 1860 den Bau einer vereinseigenen Halle, die zwei Jahre später für die Bausumme von 12.000 Talern an der Ecke Heckinghauser / Turnstraße fertiggestellt wurde, also dort, wo der BTV bis heute seine Heimstätte hat. Bei der Einweihung meldeten sich spontan 90 Bürger als Mitglieder an. In den darauffolgenden Jahren wurde hinter der Halle ein Turnplatz angelegt.

Feste und Feiern

Frauen-Weitsprung in der Gründerzeit der Leichtathletikabteilung

Von Beginn an beteiligte der Barmer TV sich nicht nur an auswärtigen Turnfesten, sondern richtete auch selber große Veranstaltungen aus. So 1868 das Verbandsturnfest des rheinisch-westfälischen Turnverbandes, an dem 88 Vereine mit über 1.000 Turnern teilnahmen. Gleichzeitig wurde an 25 Recks, 25 Barren und 25 Sprungkästen geturnt!

Mit der Anstellung des Leipziger Sportlehrers Karl Schröter im Jahre 1875 sorgte Julius Greef für einen Erneuerungsschub im Barmer TV, der weit über seine eigene Zeit hinausreichte. Schröter gründete neue Abteilungen für die „unbemittelte“ Jugend, für ältere Herren und 1895 die erste Damenabteilung.

Zum fünfzigjährigen Jubiläum hatte der BTV 442 Mitglieder und war damit der mit Abstand größte der acht Wuppertaler Turnvereine. Ein Fest heute kaum vorstellbaren Ausmaßes begleitete das Jubiläum. Umzüge durch die ganze Stadt, Konzerte mit Orchestern und Chören und vielfältige Turn- und Sportdarbietungen – neben den klassischen Turnvorführungen auch „Volksturnen“, also leichtathletische Wettkämpfe – zogen auf zahlreichen Sportanlagen mehrere Zehntausend Zuschauer an. Für die Prominenz wurde ein eigens geschriebenes Schauspiel „Unser Jahn“ im städtischen Theater uraufgeführt und ein Festessen für 350 geladene Gäste in den Sälen der Concordia abgehalten. All das gibt einen Eindruck vom Stellenwert der Turnbewegung und des Barmer TV zu jener Zeit.

Streit und Versöhnungen

Hinter dieser positiven Außenwirkung gab es im Verein auch Probleme und Machtkämpfe. 1855 splittete sich eine feierfreudige Untergruppe ab und gründete den Barmer Turnerkranz, schloss sich aber 1858 wieder dem BTV an. 1891 kam es zu einer Kampfabstimmung zwischen Traditionalisten und jungen, am offeneren Sportbetrieb interessierten Mitgliedern. Die jüngeren konnten sich durchsetzen und stellten ab da mit Wilhelm Pilgram den Vorsitzenden. Doch 1899 brandete dieser Streit erneut und heftiger auf, so dass die Differenzen nicht mehr zu kitten waren und die Hälfte der Mitglieder austrat und die Turngemeinde Barmen gründete.

Vor und im 1. Weltkrieg

Wilhelm Pilgram, der im BTV die Oberhand behalten hatte, gab 1902 den Vorsitz an seinen Zwillingsbruder Emil ab. Kurz darauf übernahm Christian Busch, bis dato in der Elberfelder TG ein erfolgreicher Sportler, die sportliche Leitung des Vereins. Er entpuppte sich als begnadeter Organisator, der später auf Reichsebene als Olympia-Inspekteur wirkte. Ihm gelang es, durch die Belebung der alten und die Gründung neuer Abteilungen (Tennis, Schlagball, Musik (!) und insbesondere Leichtathletik) wieder die frühere Mitgliederzahl zu erreichen und 1913 mit 690 erheblich zu übertreffen. In Pilgram’s und Busch’s Zeit fällt auch die Einführung der monatlichen Vereinszeitschrift und der Ankauf eines 12.000 qm großen Sportplatzes am Scharpenacker Weg, wo fortan eine geschlossen in den BTV übergewechselte Fußballabteilung spielen konnte.

Der erste Weltkrieg griff tief in das Vereinsleben des BTV ein, der Turnwart richtete eine Wehrriege ein, in der junge Männer auf den Kriegsdienst vorbereitet wurden. So stieg bis 1916 die Mitgliederzahl auf 867, von denen aber 500 Soldaten waren. In den letzten beiden Kriegsjahren beeinträchtigte das Kriegsgeschehen das Vereinsleben immer mehr, das gesamte Vereinsvermögens wurde für sogenannte Liebesgaben an Soldaten gespendet, die Turnhalle ab Herbst 1917 für Lagerzwecke beschlagnahmt und entsprechend der Übungsbetrieb eingestellt. Am Kriegsende hatte der Verein 123 Tote und Verschollene zu beklagen.

„Reinliche Scheidung“

Die deutsche Damen-Staffel bei den Olympischen Spielen in Berlin 1936, von links: Emmi Albus, Käte Kraus, Marie Dollinger, Ilse Dörffeldt

Wer erwartet hatte, dass der Verein erst langsam wieder zu Kräften kommen würde, sah sich getäuscht. Schon bald quirlte der Sportbetrieb in den Abteilungen auf vollen Touren, insbesondere Leichtathleten, Fußballer und Fechter taten sich hervor, dazu gab es auch eine aktive Kunstturnriege. Doch ein neuer Streit stand ins Haus, diesmal eher von außen als hausgemacht. Seit dem Ende des 19. Jahrhunderts wurden in Deutschland die englischen Ballspiele und die Leichtathletik immer populärer. Der Wettspielgedanke, aber auch das Rekordprinzip der Leichtathletik waren dem klassischen Turnen mit normierten Abläufen, Ritualen und Massenvorführungen fremd. Entsprechend sahen die Traditionalisten das Kulturgut „Turnen“ bedroht und wehrten sich. Obwohl die Erneuerer die Bevölkerung auf ihrer Seite hatten, setzten sich die Turnkonservativen im Deutschen Turnbund durch, so dass es 1923 zu einer „reinlichen Scheidung“ derart kam, dass die Vertreter der modernen Sportarten einen eigenen Verband gründen mussten. Die Vereine, die wie der BTV auch die neuen Sportarten anboten, mussten sich entscheiden, welchem Verband sie angehören wollten. Der BTV verblieb im Deutschen Turnerbund, so dass bis auf zwei Mitglieder die komplette Leichtathletikabteilung austrat. Einer davon war Paul Schlurmann, der in kurzer Zeit wieder eine neue, große und erfolgreiche Abteilung aufbaute. Beim deutschen Turnfest in Köln 1928 gewann Kurt Lohmann die 200 m und Ewald Vach die 800 m für den BTV, im Jahr darauf war Emmi Albus die schnellste Westdeutsche Sprinterin. Sie sorgte in den Folgejahren für Furore, als sie mit der 4x100 m Staffel des BTV 1933 beim Deutschen Turnfest siegte und später mit der Nationalstaffel sogar einen neuen Weltrekord lief. Bei der Olympiade 1936 in Berlin wurde ihre Staffel, eigentlich uneinholbar in Führung liegend, durch den Stabverlust der Schlussläuferin um die Goldmedaille gebracht.

Der Verein im Nationalsozialismus

Anfang der Dreißiger Jahre übernahm Fritz Lengner den Vereinsvorsitz von Emil Pilgram. In dieser Zeit verließen die Fußballer und die Fechter den BTV, um eigene Vereine zu gründen, dafür waren die Handballer stärker denn je. Es wurde eine neue „Schneelauf- und Rodelbabteilung“ gegründet und auch die Hausfrauenabteilung nahm ihren Anfang. Die Halle wurde komplett renoviert und ein Vereinsheim zur Abhaltung von Versammlungen gebaut.

Als 1933 die Nationalsozialisten die Regierung übernahmen, begann die „Gleichschaltung“ des organisierten Sports. Die einzelnen Verbände wurden aufgelöst und die „reinliche Scheidung“ aufgehoben. Die Vereine erhielten eine Einheitssatzung, sie durften ihre individuellen Fahnen nicht mehr öffentlich präsentieren und auch die Vereinsnamen sollten geändert werden. Letzteres immerhin konnte der Barmer TV abwehren. Über die späten dreißiger Jahre und die Kriegszeit finden sich nur wenige Unterlagen. Am 30.5.43 brannten nach dem Bombenangriff auf Barmen Halle und Vereinsheim einschließlich des gesamten Archivs, komplett aus. Der ohnehin eingeschränkte Sportbetrieb brach bis auf einzelne Übungsstunden im Freien ganz zusammen.

Die goldene Zeit der Leichtathletik

Volle Stadionränge bei den vom BTV veranstalteten Leichtathletik-Sportfesten in den Nachkriegsjahren

Die britischen Besatzer hatten Vorbehalte gegen das deutsche Vereinswesen, sah das Ausland hier doch eine Zelle nationalistischen Gedankenguts, so dass es nach Kriegsende zu Vereinsverboten und zu starken Einschränkungen des Sportbetriebs kam. Nichtsdestotrotz konnte der Barmer TV schon am 5. Oktober 1945 das Barmer Waldfest, ein Leichtathletiksportfest abhalten. Ein Jahr später wurde das 100jährige Vereinsbestehen im kleinen Rahmen gefeiert.

Ende der 40er Jahre begann die große Zeit der Leichtathletik unter Paul Schlurmann. Diese Ära hatte zwei Standbeine. Zum einen formte der BTV-Trainer Artur Lambert gleich eine Reihe von Weltklasse-Mittelstrecklern, so liefen Hans Emde, Werner Lueg und Friedel Stracke über 3x1000-m einen Weltrekord und wurde W. Lueg Olympiadritter im 1500-m-Lauf. Zum anderen organisierte Paul Schlurmann gemeinsam mit Herrmann „Tüller“ Graf, dem Vereinsvorsitzenden von 1949-1963, und vielen anderen Helfern zwölf internationale Abendsportfeste mit weltweitem Ruf. Bis über 30.000 Zuschauer kamen ins Stadion am Zoo, um die BTVer im Vergleich zum Rest der Welt laufen zu sehen.

Hallenneubau und Mitgliederboom

Das Bauschild der neuen Halle

Wiederum Paul Schlurmann und Tüller Graf, der eine Sportamtsdirektor, der andere Chef von Auto Merkur, schufen 1960 mit dem Bau der Heckinghauser Sporthalle einen weiteren Meilenstein der Vereinsgeschichte. Denn der expandierende Sport brauchte Platz, mit den nach dem Krieg gebauten Hallen-Provisorien war nicht mehr viel Staat zu machen. So nutzte man die Gunst des Wirtschaftswachstums und baute eine damals hochmoderne Dreifachturnhalle mit zusätzlichen kleinen Hallen, Sauna, Gesellschaftsraum und Büro für den Verein. Der BTV, vorher Eigner, trat Grund und Boden an die Stadt ab, die wiederum dem Verein bis heute erhebliche Nutzungsrechte garantierte. Die Kombination von zentralem Standort und moderner Halle brachte dem BTV einen neuen Boom, unter der neuen Vereinsführung von Oskar Seeling kletterte die Mitgliederzahl nicht nur über 1.000, sondern über 2.000. Deren Verwaltung konnte nicht mehr allein ehrenamtlich geleistet werden, so dass der Schatzmeister Karl Lehmbach Anfang der 70er Jahre mit Ingrid Beyer eine halbtags tätige Sekretärin einstellte, die auf Jahrzehnte zur zentralen Anlaufstelle des Vereins wurde. Neben der Mitgliederverwaltung wurde die Honorierung der Übungsleiter immer umfangreicher, denn kaum noch jemand wollte ehrenamtlich, also umsonst arbeiten.

Oscar Seeling, einer der Großen des Wuppertaler Sports, führte ab 1963 in drei Amtsperioden über 20 Jahre als Vorsitzender den BTV, dem er 1926 als junger Leichtatleht beitrat. Seeling prägte auch den Stadtsportbund Wuppertal, dessen Vorsitzender er von 1975 bis 1983 war. Viele Auszeichnungen wurden ihm zuteil. Er starb am 5. Januar 1996 im Alter von 86 Jahren.

In diese Zeit fällt der Bau eines Vereinsheims in Wörde nahe der Aggertalsperre. Ganz allein die Mitglieder der Ski- und Orientierungslauf-Abteilung unter Leitung von Herbert Birker schufen hier in mehrjähriger Arbeit eine Erholungsheim mit Sportanlagen, Gemeinschafts- und Schlafräumen für ca. 30 Personen, das seit nunmehr 30 Jahren von unzähligen Vereinsgruppen und Gästen genutzt wird.

Marathon-Pionierin

Paul Schlurmann war auch Betreuer der überaus erfolgreichen Langstrecklerin Christa Vahlensieck.

Ende der 70er Jahre musste die Fechtabteilung, immerhin 1850 gegründet, endgültig zumachen. Bald darauf stellte die Hockey-Abteilung den Spielbetrieb mangels Trainingsstätten ein. Dafür wurde der Basketball immer stärker. Doch vorher sorgte noch einmal eine Leichtathletin für Furore: Christa Vahlensieck hatte sich nämlich dem Marathonlauf verschrieben, eine 1970 für Frauen noch nicht zugelassenen Sportart. Gegen zwar von Medizinern vorgetragene aber doch unmedizinische Argumente verschrieben sich immer mehr Frauen dem Langlauf. Von 1975-1980 die Weltbeste war Christa Vahlensieck, sie verbesserte den Marathonweltrekord mehrfach (Bestzeit 2:33), gewann zweimal den legendären Silvesterlauf in Sao Paulo. Noch einmal war es das Verdienst von Paul Schlurmann, dass die populäre Langläuferin dem Verein erhalten blieb.

Basketballerinnen bis an Europas Spitze

31. März 1996 - Jubel und Blumen für das "Dream-Team" des BTV nach dem Gewinn des Deutschen Meistertitels gegen DJK Aschaffenburg in der Uni-Halle. Die BTV-Basketballerinnen und ihre Trainer Bernd Motte und Olaf Lange (stehend ganz rechts) setzten mit ihren Erfolgen dem Jubiläumsjahr besondere Glanzlichter auf.

Dann setzte das Basketballfieber im BTV ein. Dreh- und Angelpunkt war die Familie Kehrenberg, die Eltern Renate und Joachim sowie die Zwillinge Petra und Martina. Um die gleichermaßen begabten wie motivierten Töchter formten die Eltern schlagkräftige Mannschaften, erst in der Schule, dann in den Vereinsjugendmannschaften, schließlich in der Frauenklasse. Unter Trainer Bernd Motte erreichte die Mannschaft Bundesligareife, Ende der 80er Jahre war die erste nationale Meisterschaft gewonnen, der etliche folgen sollten, Mitte der 90er Jahre wurde mit dem Gewinn des Europapokals für Vereinsmannschaften der sportliche Höhepunkt erreicht. Danach ging es auf hohem Niveau weiter, bis sich Verein und Basketballmannschaft aus steuerrechtlichen Erwägungen trennten.

Derzeit sind die Erfolge des Vereins weniger zahlreich und auch nicht so hochkarätig wie in früheren Jahren. Doch nehmen Sportler aus Basketball, Tischtennis, Rollsport, Kunstturnen, Taekwondo und Leichtathletik an regionalen und nationalen Meisterschaften teil. Die Vereinsgröße ist bei rund 2.000 geblieben, wobei die Frauen die Oberhand haben. Inzwischen verfügt die Heckinghauser Halle über moderne Gymnastikhallen und ein neues Vereinsheim wurde schon eingerichtet. Der Anbau an den Kraftraum und der Bau einer Allwetteranlage sind abgeschlossen. Schwerpunkte der Vereinsarbeit sind Breiten- und Gesundheitssport, insbesondere aber die Sportausbildung der Kinder und Jugendlichen, um an Wettkämpfen teilzunehmen oder einfach nur Freude am Sport zu haben und sich lebenslang mit Sport fit zu halten.

Vorsitzende von 1846 bis heute

1846-1847   Heinrich Colsmann
1847-1850   Gustav Schulte
1850-1855   unbekannt
1855-1889   Julius Greef
1889-1891   Rudolf von Hees
1891-1902   Wilhelm Pilgram
1902-1930   Emil Pilgram
1930-1931   Richard Preuss
1931-1949   Fritz Lengner
1949-1961   Herrmann Graf
1961-1963   Karl Ganns
1963-1972   Oskar Seeling
1972   Heinz Hortmann
1973-1984   Oskar Seeling
1984-1993   Heinz Möller
1993-2001   Dieter Krause
2001-2005   Barbara Neusel-Munkenbeck
2005-2015   Wolfgang Killing
seit 2015   Ralf Schröder